Verschiebung von Bauausführungen

07.12.18 - In den vergangenen Wochen hat der Landkreis mit den weiteren Projektbeteiligten beraten, wie die derzeit vorhandenen Tiefbaukapazitäten in Abhängigkeit von Personalstärke und den bevorstehenden Witterungsbedingungen am effektivsten eingesetzt werden können.

Es wurde entschieden, die begonnenen Arbeiten in den bisher im Ausbau befindlichen Bereichen abzuschließen, damit bei einer einsetzenden Schlechtwetterperiode (Schnee, Eis) möglichst wenig Baustellen offen sind, die sonst ebenfalls zu einer erhöhten Verkehrsgefährdung führen könnten.

Weiterhin ist es das Ziel, erste Bereiche des Glasfasernetzes in Betrieb zu nehmen, um den sich möglicherweise ergebenden Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme des Netzes direkt entgegenzusteuern. Darüber hinaus sollen die bisher erstellten Bereiche miteinander verbunden werden. Einzelne  Trassen, die das Backbone betreffen werden daher im Bauablauf nach vorne gezogen. Durch diese Maßnahmen werden die Arbeiten in einzelnen Clustern später beginnen oder weitergehen als ursprünglich geplant. Dies betrifft aktuell insbesondere die Cluster 3, 5 und 7. In Cluster 3 wird sich die Bautätigkeit vorerst nur auf das Backbone konzentrieren. Da bei Aufnahme der Arbeiten dann allerdings mehr Kräfte für die Cluster zur Verfügung stehen, können die Arbeiten dort zügiger umgesetzt werden. Bis voraussichtlich Anfang 2019 wird sich die Bautätigkeit zunächst auf die Ausbaugebiete 1, 2, 4 und 6 konzentrieren. Der Anschluss der ersten Bereiche ist für das Frühjahr 2019 in Bienenbüttel vorgesehen.

In den Bereichen, in denen noch kein Baustart erfolgt ist, bittet der Landkreis alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und noch etwas Geduld – natürlich werden auch bei Ihnen die Bagger rollen – momentan geht´s nur leider nicht schneller!

  • Aktuell fehlt es an den benötigten Fachkräften. Eines der beauftragten Unternehmen – nach einer vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibung – ist die polnische Firma „Fonbud“. Sie hat Schwierigkeiten, ausreichend Kräfte für die Arbeiten zu gewinnen. Im Moment bemüht sich Fonbud nun um Kräfte aus der Ukraine für die Arbeiten in Uelzen. Als Nicht-EU-Bürger benötigen diese aber jeweils für den Aufenthalt in Deutschland ein Visum und diese Beantragung kostet Zeit.
  • Eine weitere Herausforderung ist die Genehmigung zur Querung von Bahnstrecken. Dies ist ein aufwendiges Verfahren – schließlich müsse sichergestellt werden, dass die Gleisanlagen keinen Schaden nehmen.
  • Durch bundesweit zunehmende Glasfaserprojekte sind auch Materialengpässe zu erkennen, welche sich auf den Zeitplan auswirken.
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