Aktuelles zum Coronavirus

Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige vieler Branchen sind in der Region Uelzen von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Um Sie bestmöglich zu unterstützen, stellen wir Ihnen hier fortlaufend nützliche Links sowie wichtige Hinweise auf Sofortmaßnahmen und finanziellen Hilfen zusammen.


+++ NEWS +++


26.11.2020 - Start der außerordentlichen Wirtschaftshilfe bzw. sog. Novemberhilfe
16.11.2020 - "Außerordentliche Wirtschaftshilfe“ - Abschlagszahlungen voraussichtlich ab 25. November möglich
13.11.2020 - Überbrückungshilfe III (Januar - Juni 2021) wird um Neustarthilfe für Soloselbstständige verbessert
26.10.2020Niedersachsen ergänzt Überbrückungshilfe II mit eigenen Förderangeboten für spezifische Branchen
22.10.2020 - Corona-Überbrückungshilfe II kann ab sofort bis 31. Dezember 2020 beantragt werden


Die Wirtschaftsförderung ist zu den gewohnten Bürozeiten für Sie erreichbar. Am besten erreichen Sie uns per E-Mail an wifoe@landkreis-uelzen.de oder telefonisch unter 0581-800-4992.

Wir melden uns schnellstmöglich zurück – bitten jedoch um Verständnis, falls es zu längeren Bearbeitungszeiten kommt.

+++ Melden Sie sich gerne per E-Mail an wifoe@landkreis-uelzen.de zu unserem InfoLetter - Corona an. +++

Liquiditäts- und Soforthilfen

Corona-Hilfen auf einen BlickDie Bundes- und Landesregierung haben schnellstmöglich verschiedene Liquiditäts- und Wirtschaftshilfen auf den Weg gebracht. Finanzielle Zuschüsse, Förderprogramme, Kredite sowie hilfreiche Sofortmaßnahmen hier im Überblick.

>> Coronahilfen: Förderinstrumente auf einen Blick

>> Übersicht zu niedersächsischen Corona-Programmen

>> FAQs - Corona-Überbrückungshilfe

>> FAQs - Coronavirus (BMWi)

>> FAQs - Neustart Niedersachsen Investition

>> FAQs - Außerordenliche Wirtschaftshilfen November 2020

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes (2. Teil-Lockdown)

Mit einem Gesamtbudget i. H. v. 15 Milliarden Euro sollen diejenigen unterstützt werden, deren Betrieb aufgrund des 2. Teil-Lockdowns temporär geschlossen wird.

Antragsberechtigte sind:

  • Direkt betroffene Unternehmen, Betiebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, denen aufgrund der staatlichen Anordnung das Geschäft untersagt wird bzw. aufgrund bestehender Anordnung bereits untersagt ist.
  • Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen
  • Über Dritte betroffene Unternehmen, die regelmäßig mind. 80 % ihrer Umsätze durch Lieferungen und
    Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte erzielen
  • Verbundene Unternehmen, wenn mind. 80 % des verbundweiten Gesamtumsatzes im Jahr 2019 auf direkt
    oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt

Förderbedingungen:

  • Förderfähige Kosten sind insbesondere anfallende Fixkosten
  • Unternehmen bis 50 Mitarbeiter/innen: Zuschüsse pro Woche der Schließungen i. H. v. 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019  bis zu einer Obergrenze von 1 Mio. Euro (Es gilt Kleinbeihilfenregelung der EU)
  • Größere Unternehmen: Ermittlung des Fördersatzes nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben der EU
  • Soloselbstständige können alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen
  • Bei Betriebsgründungen nach November 2019 gilt Umsatz von Oktober 2020 als Maßstab
  • Anrechnung erhaltener Leistungen die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. (z.B. Überbrückungshilfe, Kurzarbeitergeld)
  • Anrechnung von erzielten Umsätzen im Monat November: Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüber hinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.

Antragsverfahren:

  • Anträge können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden
  • Anträge müssen durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen
  • Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten.
  • Voraussetzung ist ein ELSTER-Zertifikat >> www.elster.de
  • Antragsfrist:  ab sofort bis zum 31. Januar 2021

Abschlagszahlungen:

  • Antragsteller erhalten zunächst eine Abschlagszahlung i. H. v. 50 % der beantragten Fördersumme, jedoch max.
    10.000 Euro
  • Soloselbständige erhalten bis zu 5.000 Euro
  • Die Abschlagszahlung wird einfach und unbürokratisch auf Grundlage des regulären Antrags auf Novemberhilfe gewährt. Ein separater Antrag auf Abschlagszahlung ist nicht notwendig.
  • Erste Auszahlungen erfolgen ab Ende November

>> Zu den FAQs der außerordentliche Wirtschaftshilfe

Bewilligungsstelle ist die NBank: Tel.: 0511 / 30031-333 >> www.nbank.de

Bei allgemeinen Fragen steht Ihnen zudem der Service-Desk des BMWi zur Verfügung.

Hotline für prüfende Dritte: Tel.: 030 / 52685087
Hotline Direktantrag Soloselbstständige: Tel.: 030 / 120021043

 

Corona-Überbrückungshilfe II

Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbständige und Freiberufler aller Branchen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie weiterhin einstellen oder stark einschränken müssen, können weitere nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten erhalten.

Antragsberechtigt sind Antragssteller, die folgenden Corona-bedingten Umsatzeinbruch verzeichnen:
- Umsatzeinbruch von mind. 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
- Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

Erhöhung der Fördersätze, künftig werden erstattet:
- 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
- 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %
- 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 %

Antragsfrist: 31. Dezember 2020 (Fördermonate September bis Dezember 2020)

Die Antragstellung muss zwingend über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgen und läuft vollständig digitalisiert ab.

Sie haben bisher noch keinen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer?

>> Steuerberater-Suchdienst
>> Berufsregister für Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer
>> Steuerberater-Suchservice des Deutschen Steuerverbandes e.V. (DStV)

Hier finden Sie außerdem gelistete Steuerberaterinnen und Steuerberater, die sich grundsätzlich bereit erklärt haben, bislang nicht beratene Mandanten zu betreuen. >> https://www.stbk-niedersachsen.de/de/ihre_kammer/corona_beratung/

Einen umfassenden Überlick sowie häufig gestellte Fragen für Unternehmen sowie ausführliche Informationen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer unter >> www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Corona-Überbrückungshilfe lll

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Finanzen (BMF) haben die Verlängerung der Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), Soloselbstständige sowie Freiberufler für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 angekündigt (sog. Überbrückungshilfe III).

Geplant ist erneut eine Verbesserung der Förderkonditionen, wie z.B.:

  • bei der Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder auch Kosten für Abschreibungen
  • pro Monat künftig bis zu max. 200.000 Euro pro Monat Betriebskostenerstattung möglich
  • eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe) von bis zu 5.000 Euro für Soloselbständige

Die Details stehen fest und werden zeitnah bekannt gegeben. Erste Infos finden Sie hier.

Aktuell besteht im Rahmen der 2. Förderphase noch die Möglichkeit für die Fördermonate September bis Dezember
2020
die Überbrückungshilfe zu beantragen. Antragsfrist ist der 31. Dezember 2020.

Details hierzu finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Neustarthilfe für Soloselbstständige

Ziel der Neustarthilfe ist es, für Soloselbstständige (insb. Künstler und Kulturschaffende), die häufig keine Betriebskosten geltend machen können, eine Sonderunterstützung zu gewährleisten. Daher wird die bisherige Erstattung von Fixkosten um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe) in der Überbrückungshilfe III (ab Januar 2021) ergänzt.

  • Antragsberechtigte: Soloselbstständige, die ihr Einkommen im Referenzzeitraum (i. d. R. das Jahr 2019) zu mind. 51 % aus selbstständiger Tätigkeit erzielt haben
  • Einmalige Betriebskostenpauschale i. H. v. 25 % des Referenzumsatzes 2019 (max. 5.000 Euro)
  • Voraussetzung zum Erhalt der vollen Pauschale: Nachweis des Umsatzrückgangs von mehr als 50 % während der siebenmonatigen Laufzeit (Dezember 2020 bis Juni 2021) im Vergleich zu einem siebenmonatigen Referenzumsatz 2019 (Hinweis: Sollte der Umsatz anders als erwartet bei über 50 % des Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen.)
  • Bestimmung des Referenzumsatzes 2019: i. d. R. durchschnittlicher monatlicher Umsatz des Jahres 2019 (Referenzmonatsumsatz) multipliziert mit Sieben (Referenzumsatz). Bei selbstständiger Tätigkeit nach dem 01. Oktober 2019: Durchschnittlicher Monatsumsatz von Januar und Februar 2020 oder durchschnittlicher Monatsumsatz des 3. Quartals 2020.
  • Hinweis: Aufgrund der Zweckbindung keine Anrechnung der Hilfe auf Leistungen der Grundsicherung u. ä.

Anstragsstellung: Geöffnet werden soll das Antragsverfahren zusammen mit dem Programmstart der Überbrückungshilfe III ab 01. Januar 2021. Die Anträge können einige Wochen nach Programmstart im neuen Jahr gestellt werden.

Ausführliche Infos finden Sie hier.

Neustart Niedersachsen Investition

Mithilfe dieser Förderung können Unternehmen, die Investitionen zur mittelfristigen Sicherung von Beschäftigten planen sowie in Arbeits- und Prozessoptimierungen tätigen und die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, für die anfallenden Ausgaben einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 50 % erhalten.

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks oder der Automobilbranche unabhängig der Unternehmensgröße.

Gewährung eines nicht rückzahlbarern Zuschusses:
Investitionen bis 200.000 Euro werden einmalig mit bis zu 50 % bezuschusst
Investitionen bis 625.000 Euro werden einmalig mit bis zu 40 % bezuschusst

Unternehmen können Zuschüsse bis zu 250.000 Euro (Automobilwirtschaft bis zu 800.000 Euro) erhalten.

Voraussetzung:
- Förderfähig sind Ausgaben für Investitionsgüter, deren gewöhnliche Nutzungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt
- Corona-bedingte Umsatzrückgänge in den Monaten April bis Juni 2020 verglichen mit Vorjahreszeitraum
- Unternehmen wurde vor dem 01. März 2020 gegründet
- Sitz oder Betriebsstätte liegt in Niedersachsen

Antragsfrist: Bis spätestens zum 30. November 2020

Die Antragsstellung erfolgt über das Kundenportal der NBank.

Weitere Infos zu "Neustart Niedersachsen Investition"

>>> FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Antragstellung

Neustart Niedersachsen Innovation

Das Förderprogramm bietet sich für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die Innovationsprozesse anschieben wollen, welche ein verbessertes Produkt, ein verbessertes Produktionsverfahren oder eine verbesserte Dienstleistung im Unternehmen hervorbringen.

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks oder der Automobilbranche unabhängig der Unternehmensgröße.

Gewährung eines nicht rückzahlbarer Zuschusses:
Zuschuss von bis zu  60 % der förderfähigen Ausgaben
(bis zu 75 % für Unternehmen der Automobilwirtschaft)

Voraussetzung:
- Förderfähig sind u.a. Ausgaben für Innovationstätigkeiten mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Personalausgaben,  Fremdausgaben (z.B. externe Berater, Dienstleistungen etc.)
- Ausgaben für Personal betragen mindestens 50 % der förderfähigen Gesamtausgaben
- Nachgewiesener Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
- Unternehmen wurde vor dem 01. März 2020 gegründet
- Sitz oder Betriebsstätte liegt in Niedersachsen

Antragsfrist: Ab dem 23. September 2020 bis spätestens zum 30. November 2020

Die Antragsstellung erfolgt über das Kundenportal der NBank.

Weitere Infos zu "Neustart Niedersachsen Innovation"

Niedrigschwellige Investitionen im Gaststättengewerbe

Von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen des Gaststättengewerbes, die einer nachhaltigen Betriebsführung in ökologischer, ökonomischer und/oder sozialer Hinsicht dienen oder bestehende Arbeitsprozesse optimieren und damit Arbeitsplätze und/oder den Weiterbetrieb des Unternehmens sichern wollen,  können finanzielle Unterstützung bei ihren Investitionsvorhaben erhalten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen des Gaststättengewerbes mit Unternehmenseinbußen (Abgleich der Monate April-Juni 2020 mit Vergleichszeitraum April-Juni 2019)

Unternehmen können eine Förderung von mind. 5.000 Euro bis max. 100.000 Euro erhalten. (Sofern ein Antragsteller mehrere Betriebsstätten betreibt, gilt die max. Fördersumme insgesamt für alle Betriebsstätten.)

Voraussetzung:
Förderfähig sind Ausgaben für die Anschaffung oder Herstellung der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter (gewöhnliche Nutzungsdauer: mind. fünf Jahre) im Zuge von:
- Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen
- Sonstigen Modernisierungsmaßnahmen, insb. Maßnahmen zur Anpassung des Innen- und Außenbereichs an pandemiespezifische Belange, bspw. zur technischen Modernisierung (Lüftungs-, Hygiene- oder Spül- und Küchentechnik, Outdoorheizkonzepte) oder Maßnahmen des vorbeugenden Hygieneschutzes (z.B. Trennwände)
- Pro Betriebsstätte kann nur ein Antrag gestellt werden

Nicht förderfähig:
Investitionen, die der Ersatzbeschaffung dienen, Anschaffung von Fahrzeugen, Grundstückserwerb, Finanzierungskosten, Umsatzsteuer, die nach dem UStG als Vorsteuer abziehbar ist, Leasing- oder Mietausgaben, Personalausgaben, Eigenleistungen, Einzelbelege mit Beträgen unter 500 Euro

Antragsfrist: Laufende Antragsmöglichkeiten bis 31. März 2021

Weitere Infos sowie alle notwendigen Programmunterlagen werden in Kürze bei der NBank bereitgestellt: www.nbank.de

Niedersachsen Schnellkredit - NBank

Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie Freiberufler und Soloselbstständige können für betriebliche Investitionen und zur Deckung laufender Kosten über die Hausbanken einen Schnellkredit beantragen.

Konditionen
- Darlehensbetrag: 10.000 Euro bis 200.000 Euro, maximal jedoch 50 % des Jahresumsatzes 2019
- Darlehenslaufzeit: 5, 7 und 10 Jahre
- Zinsen: 3 % p.a. fest für die gesamte Laufzeit
- Tilgung: 5-jährigen Laufzeit 1 Jahr tilgungsfrei, 7 oder 10 jährige Laufzeit 2 Jahre tilgungsfrei
- Einmalige vollständige außerplanmäßige Tilgung ist während der Darlehenslaufzeit ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Die Anträge können ausschließlich über die Hausbanken beantragt werden.

Weitere Infos zum Niedersachsen Schnellkredit

Kreditprogramme - Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind, können über ihre Hausbank einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Die Hausbank wird - wie bei jeder Kreditvergabe - aktuelle Informationen zur Geschäftsentwicklung, aktuelle Zahlen sowie ggf. weitere Unterlagen einfordern. Bitte sprechen Sie dazu direkt mit Ihrer Hausbank.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KfW-Förderbank.

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Der KfW-Schnellkredit richtet sich an Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern. Weitere Details finden Sie hier. Bis zum 31.12.2020 können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit beantragen, bitte informieren Sie sich auf der Webseite der KfW-Förderbank.

Kurzarbeitergeld - Agentur für Arbeit

Wenn Unternehmen durch Corona Arbeitsausfälle enstehen, können sie Kurzarbeitergeld (KUG) bei der örtlichen Agentur für Arbeit beantragen. Rufen Sie bei Fragen die 0800 – 4 5555 20 oder Ihren bekannten Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service an.

Alle Infos zum KUG finden Sie zusammengefasst in diesem Flyer sowie auf der Infoseiten für Unternehmen unter https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/

Wichtig: Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen, erst danach kann der Antrag gestellt werden. Grundsätzlich gilt: Kurzarbeitergeld kann für 12 Monate bezogen werden. Unterbrechungen der Kurzarbeit von mindestens 1 Monat können die Bezugsfrist verlängern.

Die Anzeige zum Arbeitsausfall kann per Mail an Lueneburg-Uelzen.KUG@arbeitsagentur.de gesandt werden.

Eine Linksammlung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, u.a. mit Erklärvideos. sowie thematisch sortierte Klick-Dokumente mit aussagekräftigen Kurzinformationen finden Sie unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nsb

Grundsicherung - Agentur für Arbeit

Leistungsanspruch haben alle Personen, die ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln nicht oder nicht vollständig sichern können. Alleinstehende erhalten derzeit 432 Euro Regelsatz im Monat. Der Gesetzgeber hat ein Sozialschutzpaket beschlossen, das einen einfacheren Zungang zur Grundsicherung (Arbeitslosengel II) auch für Freiberufler, Solo-Selbständige, Kleinunternehmer oder Kurzarbeitnehmer ermöglicht, deren verringertes Einkommen nicht den Lebensunterhalt sichert.

Alle weiteren Infos zur Grundsicherung, aktuelle Entwicklungen sowie erforderliche Anträge unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung.

Ab sofort ist eine Sonderhotline unter 0800 - 4 5555 23 für Selbstständige, Freiberufler und andere Betroffene geschaltet.

Steuerstundung und -vorauszahlung - Finanzbehörden

Unternehmen können bis zum 31. Dezember 2020 eine Stundung von Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer sowie die Reduzierung von Steuervorauszahlungen beantragen. Besprechen Sie Ihre individuelle Situation direkt mit Ihrem Steuerberater oder dem Finanzamt.

Für die einfache Beantragung von steuerlichen Erleichterungen (zinslose Stundung, Herabsetzung von Vorauszahlungen) können Sie den Antrag zur Steuererleichterung aufgrund des Coronavirus nutzen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der IHK-Lüneburg-Wolfsburg.

Werfen Sie ebenfalls einen Blick auf die häufig gestellten steuerlichen Fragen (FAQs) auf der Website des Niedersächsischen Finanzministeriums. Dort finden Sie auch Vorlagen zur Beantragung von steuerlichen Erleichterungen.

Verdienstausfallentschädigung

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Selbstständige, Freiberufler und erwerbstätig Sorgeberechtigte (Eltern, Pflegeeltern) haben unter bestimmten Voraussetzungen nach dem § 56 Infektionsschutzgesetz Anspruch auf die Entschädigung von Verdienstausfällen.

Dabei wird zwischen folgenden Verdienstausfällen unterschieden:

1. Wurde durch das örtliche Gesundheitsamt ein Tätigkeitsverbot oder eine Quarantäne ausgesprochen, wodurch einem ein Verdienstausfall entsteht, kann eine Entschädigung beantragt werden.

2. Ab sofort können auch Eltern von zu betreuenden Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder wegen einer bestehenden Behinderung auf Hilfe angewiesen sind, bei fehlender zumutbarer Betreuungsmöglichkeit und wenn sie durch die Schul- und Kitaschließungen einen Verdienstausfall erlitten haben, eine Entschädigung beantragen.

Die Antragsstellung muss beim Zweckverband Gesundheitsamt Uelzen - Lüchow-Dannenberg efolgen.

Weitere Details, die Antragsunterlagen sowie ein erläuterndes Merkblatt finden Sie auf der Website des Landkreises Uelzen.

 

Weitere Informationsgeber und Initiativen

Aktuelle Entwicklungen, neue Informationen, wichtige Hinweise zu finanzielle Hilfen und möglichen Sofortmaßnahmen, Hotlines und FAQs zu verschiedenen Themenbereichen finden Sie unter den folgenden Links.

Darunter ebenfalls einige Inititativen aus den Städten und Gemeinden des Landkreises Uelzen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft. Viele Händler, Geschäfte und Restraurants sind mit ihren Angeboten weiterhin für die Region da - kaufen Sie daher REGIONAL!

 

Aktuelle Meldungen

Hier finden Sie eine Übersicht über unternehmensrelevante Meldungen und aktuelle Entwicklungen.

21.09.2020 - "Neustart Niedersachsen": Land fördert Betriebe bei Investitionen und Innovationen

Mit dem neuen Förderprogramm „Neustart Niedersachsen“ bringt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung umfangreiche finanzielle Unterstützung zu Gunsten niedersächsischer Unternehmen auf den Weg.
weiterlesen

Digitalbonus.Niedersachsen - Antragsfrist verlängert

02.07.2020 - Im Förderprogramm Digitalbonus.Niedersachsen wurde die Antragsfrist für Investitionen in Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik bis zum 30. September 2020 verlängert. Nähere Details und Bedingungen finden Sie hier…
weiterlesen

Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine

22.05.2020 - Das Land Niedersachsen hat ein neues Corona-Sonderprogramm aufgelegt, um gemeinsam mit den Landschaften und Landschaftsverbänden gemeinnützigen Kultureinrichtungen und Kulturvereinen zu helfen, die durch die Auswirkungen der Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.
weiterlesen

Digitalbonus.Niedersachsen wird aufgestockt

17.04.2020 - Das Förderprogramm Digitalbonus.Niedersachsen wird an den speziellen Bedarf von Unternehmen in der Corona- Krise angepasst und für die Förderung von Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik aufgestockt.
weiterlesen

Hilfen für Heimat- und Kulturvereine sowie für Kulturschaffende in der Corona-Krise

09.04.2020 - Der Arbeitskreis der niedersächsischen Landeskulturverbände, AKKU, zu dem auch der Niedersächsischer Heimatbund e.V. gehört, bemüht sich intensiv um Nothilfen für haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Kulturarbeit. Einiges wurde bislang erreicht, doch sind die Nachrichten noch nicht überall verbreitet. Näheres erfahren Sie hier...
weiterlesen

03.04.2020 Corona: Uelzen hilft! – Helfen auch Sie als Unternehmen im Landkreis Uelzen mit!

Ab sofort können sich auch Geschäfte, Händler und Restaurants aus dem übrigen Landkreis, die einen eigenen Liefer- oder Abholservice im Landkreises Uelzen anbieten an der Solidaritätsaktion "Uelzen hilft!" beteiligen.
weiterlesen

Uelzen hilft! - Kostenloser Lieferservice sowie Hilfegutschein für Bars, Geschäfte und Restrautrants

Das Stadtmarketing Uelzen bietet gemeinsam mit dem Handelsverein einen Hauslieferservice für Bürgerinnen und Bürger an sowie einen Hilfegutschein mit dem Kunden gezielt teilnehmende Geschäfte in Uelzen und Umgebung unterstützen können.
weiterlesen

Pressemitteilung: Hansestadt Uelzen stundet Gewerbe- und Grundsteuer auf Antrag

25.03.2020 - Die Hansestadt Uelzen kommt Unternehmen und Grundbesitzern entgegen, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Notlage geraten. Die Gewerbesteuer sowie die Grundsteuer können zunächst drei Monate zinslos gestundet werden.
weiterlesen

Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft dringend gesucht!

23.03.2020 - Alle Arbeitsuchende, die jetzt oder in den nächsten Tagen/Wochen eine Beschäftigung in der Landwirtschaft oder dem Gartenbau suchen, können sich ab sofort auf Plattformen registrieren oder auch aktiv nach Arbeitsangeboten suchen.
weiterlesen

21.03.2020 Corona: Landkreis bittet um Meldung von Lieferkapazitäten / Klarstellende Hinweise

Der Landkreis Uelzen bittet vor dem Hintergrund der sich aktuell weiterhin starken Ausbreitung des Coronavirus alle Unternehmen, die über Bestände an entsprechendem Schutzmaterial verfügen, sich zu melden.
weiterlesen