Aktuelles zum Coronavirus

Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige vieler Branchen sind in der Region Uelzen von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Um Sie bestmöglich zu unterstützen, stellen wir Ihnen hier fortlaufend nützliche Links sowie wichtige Hinweise auf Sofortmaßnahmen und finanziellen Hilfen zusammen.


+++ NEWS +++


15.04.2021 - Überbrückungshilfe III – Neue Anpassungen
13.04.2021 - Soforthilfe Reisebusbranche – Verlängerung der Antragsfrist
09.04.2021 - Praktische Infos für Unternehmen rund ums Testen
23.03.2021 - Förderprogramm "Ausbildungsplätze sichern" verlängert und ausgeweitet >>> Weitere Infos


Die Wirtschaftsförderung ist zu den gewohnten Bürozeiten für Sie erreichbar. Am besten erreichen Sie uns per E-Mail an wifoe@landkreis-uelzen.de oder telefonisch unter 0581-800-4992.

Wir melden uns schnellstmöglich zurück – bitten jedoch um Verständnis, falls es zu längeren Bearbeitungszeiten kommt.

+++ Melden Sie sich gerne per E-Mail an wifoe@landkreis-uelzen.de zu unserem InfoLetter - Corona an. +++

>> 15.04.2021 - InfoLetter-Corona 03/21
>> 12.02.2021 - InfoLetter-Corona 02/21
>> 14.01.2021 - InfoLetter-Corona 01/21

Liquiditäts- und Soforthilfen

Corona-Hilfen auf einen BlickDie Bundes- und Landesregierung haben schnellstmöglich verschiedene Liquiditäts- und Wirtschaftshilfen auf den Weg gebracht. Finanzielle Zuschüsse, Förderprogramme, Kredite sowie hilfreiche Sofortmaßnahmen hier im Überblick.

>> Coronahilfen: Förderinstrumente auf einen Blick

>> Übersicht zu niedersächsischen Corona-Programmen

>> FAQs - Corona-Überbrückungshilfe

>> FAQs - Coronavirus (BMWi)

>> FAQs - Außerordenliche Wirtschaftshilfen - November-/Dezemberhilfe

>> Hinweise der NBank - Außerordentliche Wirtschaftshilfe

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfen - November-/Dezemberhilfe

Die Hilfen richten sich an direkt und indirekt vom Lockdown im November und Dezember betroffene Unternehmen und Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober, 25. November und 2. Dezember 2020 schließen mussten.

Hiervon nicht umfasst sind regionale Schließungen von Branchen, die nicht in diesen Beschlüssen genannt werden, sowie Schließungen auf Grundlage späterer Beschlüsse (z.B. vom 13. Dezember 2020). Der Einzelhandel und andere Branchen fallen damit unter die Überbrückungshilfe III.

Antragsberechtigte sind:

  • Direkt betroffene Unternehmen, Betiebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, denen aufgrund der staatlichen Anordnung das Geschäft untersagt ist
  • Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen
  • Über Dritte betroffene Unternehmen, die regelmäßig mind. 80 % ihrer Umsätze durch Lieferungen und
    Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte erzielen
  • Verbundene Unternehmen, wenn mind. 80 % des verbundweiten Gesamtumsatzes im Jahr 2019 auf direkt
    oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt

Förderbedingungen:

  • Förderfähige Kosten sind insbesondere anfallende Fixkosten
  • Unternehmen bis 50 Mitarbeiter/innen: Zuschüsse pro Woche der Schließungen i. H. v. 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November/Dezember 2019  bis zu einer Obergrenze von 1 Mio. Euro (Es gilt Kleinbeihilfenregelung der EU)
  • Größere Unternehmen: Ermittlung des Fördersatzes nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben der EU
  • Soloselbstständige können alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen
  • Bei Betriebsgründungen nach November 2019 gilt Umsatz von Oktober 2020 als Maßstab
  • Anrechnung erhaltener Leistungen die für den Förderzeitraum November/Dezember 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. (z.B. Überbrückungshilfe, Kurzarbeitergeld)
  • Anrechnung von erzielten Umsätzen: Wenn trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüber hinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung

Abschlagszahlungen:

  • Antragsteller erhalten zunächst eine Abschlagszahlung i. H. v. 50 % der beantragten Fördersumme, jedoch max. 50.000 Euro
  • Soloselbständige erhalten bis zu 5.000 Euro
  • Die Abschlagszahlung wird einfach und unbürokratisch auf Grundlage des regulären Antrags auf gewährt. Ein separater Antrag auf Abschlagszahlung ist nicht notwendig.
  • Auszahlungen zur Novemberhilfe seit 25. November 2020 gestartet
  • Abschlagszahlungen für die Dezemberhilfe starten Anfang Februar

>> Nähere Infos zu Abschlagszahlungen

Antragsverfahren:

  • Anträge müssen über die bundeseinheitliche IT-Plattform unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden
  • Antragsstellungen müssen durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen
  • Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten.
  • Voraussetzung ist ein ELSTER-Zertifikat >> www.elster.de
  • Antragsfrist: 
    • Novemberhilfe seit 25. November 2020 bis zum 30. April 2021
    • Dezemerhilfe seit 23 Dezember 2020 bis zum 30. April 2021

Sie haben bisher noch keinen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer?

>> Steuerberater-Suchdienst
>> Berufsregister für Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer
>> Steuerberater-Suchservice des Deutschen Steuerverbandes e.V. (DStV)

Hier finden Sie außerdem gelistete Steuerberaterinnen und Steuerberater, die sich grundsätzlich bereit erklärt haben, bislang nicht beratene Mandanten zu betreuen. >> https://www.stbk-niedersachsen.de/de/ihre_kammer/corona_beratung/

>> Zu den FAQs der außerordentliche Wirtschaftshilfe

Bewilligungsstelle ist die NBank: Tel.: 0511 / 30031-333 >> www.nbank.de

>> Zu wichtigen Hinweisen der NBank zur außerordentlichen Wirtschaftshilfe

Zuständige Ansprechpartner sind erreichbar über die Service-Hotline beim Bund:

  • Für prüfende Dritte: 030 / 530 199 322
  • Für Solo-Selbstständige: 030 / 12002-1034
  • Für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen: 030 / 12002-1031 bzw. -1032

Corona-Überbrückungshilfe II

Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbständige und Freiberufler aller Branchen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie weiterhin einstellen oder stark einschränken müssen, können weitere nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten erhalten.

Antragsberechtigt sind Antragssteller, die folgenden Corona-bedingten Umsatzeinbruch verzeichnen:
- Umsatzeinbruch von mind. 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
- Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

Erhöhung der Fördersätze, künftig werden erstattet:
- 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
- 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %
- 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 %

Antragsfrist: 31. März 2021 (Fördermonate September bis Dezember 2020)

Die Antragstellung muss zwingend über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgen und läuft vollständig digitalisiert ab.

Sie haben bisher noch keinen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer?

>> Steuerberater-Suchdienst
>> Berufsregister für Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer
>> Steuerberater-Suchservice des Deutschen Steuerverbandes e.V. (DStV)

Hier finden Sie außerdem gelistete Steuerberaterinnen und Steuerberater, die sich grundsätzlich bereit erklärt haben, bislang nicht beratene Mandanten zu betreuen. >> https://www.stbk-niedersachsen.de/de/ihre_kammer/corona_beratung/

Einen umfassenden Überlick sowie häufig gestellte Fragen für Unternehmen sowie ausführliche Informationen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer unter >> www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Corona-Überbrückungshilfe lll

Mit der Überbrückungshilfe III können Unternehmen, Soloselbstständige, Angehörige der freien Berufe Zuschüsse für die betrieblichen Fixkosten für die Monate November 2020 bis Juni 2021 erhalten.

  • Antragsberechtigt:
    • Unternehmen bis zu einem Umsatz von 750 Mio. Euro im Jahr 2020
    • Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen
    • Gemeinnützigen Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine sowie gemeinnützige Organisationen (i. S. d. §§ 51 ff AO, bspw. Jugendherbergen)
  • Voraussetzung: Corona-bedingten Umsatzeinbruch in einem Monat (Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021) von mind. 30 % im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019
  • Fördehöhe: Abhängig vom Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019
    • Erstattung von 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzrückgang von 30 % bis 50 %
    • Erstattung von 60 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzrückgang von 50 % bis 70 %
    • Erstattung von 90 % der förderfähigen Fixkosten bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 %
  • Max. 1,5 Mio. Euro pro Monat
  • Kummulierung: Unternehmen, die November- und / oder Dezemberhilfe erhalten, sind für diese Monate nicht antragsberechtig; Leistungen nach der Überbrückungshilfe II für die Monate November und Dezember 2020 werden auf die Überbrückungshilfe III angerechnet.
  • Auszahlungen:
    • Abschlagszahlungen i. H. v. max. 50 % der beantragten Förderhöhe, jedoch max. 100.000 Euro pro Fördermonat möglich
    • Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15.02.2021
    • Reguläre Auszahlung ab März 2021

Antragsstellung: Ab sofort bis zum 31. August 2021 unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Antragsstellung muss über prüfende Dritte, d. h. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, vereidigte Buchprüfer erfolgen (Kosten anteilig erstattungsfähig)

Einen umfangreichen Überblick zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier.

Liquiditätssicherung für Schausteller und Veranstalter

Ziel der Billigkeitsleistung ist es, die wirtschaftliche Existenzen von gewerblichen Unternehmen und Soloselbstständigen der Veranstaltungswirtschaft und des Schaustellergewerbes sicherzustellen, die unmittelbar oder mittelbar durch coronabedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

Als Aufstockung der Überbrückungshilfe II gelten folgende Bedingungen der Förderung:

  • Antragsberechtigte: Gewerbliche Unternehmen und Soloselbstständige der Veranstaltungswirtschaft und des Schaustellergewerbes, denen eine Leistung über die Überbrückungshilfe II bewilligt wurde
  • Umsatzverlustausgleich abhängig von der Branche und dem entstandenen bzw. absehbaren Umsatzverlust für den Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres:
    • Veranstaltungswirtschaft und Schaustellergewerbe: i. H. v. 15 % bei einem Umsatzverlust bis max. 100.000 Euro bzw. i. H. v. 10 % bei einem darüberhinausgehenden Umsatzverlust
    • Alternativ für das Schaustellergewerbe: i. H. v. 7,5 % des Umsatzverlustes sowie einen Ausgleich der im Zeitraum April bis Dezember 2020 fälligen Tilgungskosten von betrieblichen Darlehens- und Leasingverträgen i. H. v. 20 % als betriebliche Fixkosten
  • Förderhöhe: Einmalig max. 50.000 Euro
  • Kumulierung: Eine Kombination mit den Darlehensprogrammen der EU, mit Darlehens- und Zuschussprogrammen des Bundes und/oder des Landes im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ist grundsätzlich zulässig. Ausgeschlossen ist die Gewährung der Billigkeitsleistung für den Zeitraum, für den außerordentliche Wirtschaftshilfen u. a. November-/Dezemberhilfen gewährt werden.
  • Antragsfrist: Programstart derzeit noch nicht bekannt.

>> Vollständige Programminformationen der NBank

Neustarthilfe für Soloselbstständige

Ziel der Neustarthilfe ist es, für Soloselbstständige (insb. Künstler und Kulturschaffende), die häufig keine oder nur geringe Betriebskosten geltend machen können, eine Sonderunterstützung zu gewährleisten. Daher wird die bisherige Erstattung von Fixkosten um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe) in der Überbrückungshilfe für den Zeitraum vom 01. Januar bis 30. Juni 2021 ergänzt.

  • Antragsberechtigte: Soloselbständige, die ihr Einkommen im Jahr 2019 zu mind. 51 % aus ihrer
    selbstständigen oder gleichgesetzten Tätigkeit erzielt haben sowie auch sog. unständig Beschäftigte aller
    Branchen und kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten (sofern sie kein Arbeitslosengeld
    oder Kurzarbeitergeld beziehen)
  • Einmalige Betriebskostenpauschale i. H. v. 50 % des Referenzumsatzes
    (Hinweis: Der Referenzumsatz beträgt i. d. R. 50 % des Gesamtumsatzes 2019. Damit beträgt die
    Betriebskostenpauschale normalerweise 25 % des Jahresumsatzes 2019.)
  • Maximaler Zuschuss: 7.500 Euro
  • Auszahlung erfolgt aus Vorschuss
    (Hinweis: ab Juli 2021 wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021
    die Höhe des Zuschusses berechnet. Bei Umsatzeinbußen von über 60 % darf Zuschuss in voller Höhe
    behalten werden.)
  • Hinweis: Der Zuschuss wird nicht auf Leistungen der Grundsicherung angerechnet und nicht bei der Ermittlung des
    Einkommens zur Bestimmung des Kinderzuschlags berücksichtigt.

Anstragsstellung: Direkte Beantragung möglich

Ausführliche Infos finden Sie hier.

Niedersachsen Schnellkredit - NBank

Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie Freiberufler und Soloselbstständige können für betriebliche Investitionen und zur Deckung laufender Kosten über die Hausbanken einen Schnellkredit beantragen.

Konditionen
- Darlehensbetrag: 10.000 Euro bis 300.000 Euro, maximal jedoch 50 % des Jahresumsatzes 2019
- Darlehenslaufzeit: 5, 7 und 10 Jahre
- Zinsen: 3 % p.a. fest für die gesamte Laufzeit
- Tilgung: 5-jährigen Laufzeit 1 Jahr tilgungsfrei, 7 oder 10 jährige Laufzeit 2 Jahre tilgungsfrei
- Einmalige vollständige außerplanmäßige Tilgung ist während der Darlehenslaufzeit ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Die Anträge können ausschließlich über die Hausbanken bis zum 28. Juni 2021 beantragt werden.

Weitere Infos zum Niedersachsen Schnellkredit

Kreditprogramme - Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind, können über ihre Hausbank einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Die Hausbank wird - wie bei jeder Kreditvergabe - aktuelle Informationen zur Geschäftsentwicklung, aktuelle Zahlen sowie ggf. weitere Unterlagen einfordern. Bitte sprechen Sie dazu direkt mit Ihrer Hausbank.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KfW-Förderbank.

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Der KfW-Schnellkredit richtet sich an Selbstständige und Unternehmen unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten. Bis zum 30. Juni 2021 können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit beantragen, bitte informieren Sie sich auf der Webseite der KfW-Förderbank.

Steuerliche Hilfen - Finanzbehörden

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen verlängert. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

Verlängerte Frist zur Abgabe von Steuererklärungen
 - Die Abgabefrist für das Kalenderjahr 2019 für durch Steuerberater erstellte Steuererklärungen soll um sechs Monate verlängert werden. Die Steuererklärungen können dann bis zum 31.8.2021 abgegeben werden.

Verlängerung von Stundungsmöglichkeiten

  • Steuerpflichtige, die erheblich wirtschaftlich betroffen sind, können bei ihrem Finanzamt – wie bereits seit dem 19. März 2020 – bis zum 31. März 2021 einen Antrag auf (Anschluss-)Stundung grundsätzlich aller Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens stellen. Die Stundungen laufen dann längstens bis zum 30. Juni 2021.
  • Darüberhinausgehende Anschlussstundungen sollen im vereinfachten Verfahren nur im Zusammenhang mit einer angemessenen, längstens bis zum 31. Dezember 2021 dauernden Ratenzahlungsvereinbarung gewährt werden.
  • Über den 30. Juni 2021 hinausgehende Stundungen – ohne Ratenzahlungsvereinbarungen – sind wie im sonst üblichen Antragsverfahren unter Erbringung der erforderlichen Nachweise, insbesondere zu den wirtschaftlichen Verhältnissen, möglich.

Besprechen Sie Ihre individuelle Situation direkt mit Ihrem Steuerberater oder dem Finanzamt.

Für die einfache Beantragung von steuerlichen Erleichterungen (zinslose Stundung, Herabsetzung von Vorauszahlungen) können Sie den Antrag zur Steuererleichterung aufgrund des Coronavirus nutzen.

>> FAQ zu den Corona-Steuerhilfen

>> Überlick aller Maßnahmen des Bundesfinanzministeriums

Kurzarbeitergeld - Agentur für Arbeit

Wenn Unternehmen durch Corona Arbeitsausfälle enstehen, können sie Kurzarbeitergeld (KUG) bei der örtlichen Agentur für Arbeit beantragen. Rufen Sie bei Fragen die 0800 – 4 5555 20 oder Ihren bekannten Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service an.

Alle Infos zum KUG finden Sie zusammengefasst in diesem Flyer sowie auf der Infoseiten für Unternehmen unter https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/

Wichtig: Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen, erst danach kann der Antrag gestellt werden. Grundsätzlich gilt: Kurzarbeitergeld kann für 12 Monate bezogen werden. Unterbrechungen der Kurzarbeit von mindestens 1 Monat können die Bezugsfrist verlängern.

Die Anzeige zum Arbeitsausfall kann per Mail an Lueneburg-Uelzen.KUG@arbeitsagentur.de gesandt werden.

Eine Linksammlung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, u.a. mit Erklärvideos. sowie thematisch sortierte Klick-Dokumente mit aussagekräftigen Kurzinformationen finden Sie unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nsb

Grundsicherung - Agentur für Arbeit

Leistungsanspruch haben alle Personen, die ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln nicht oder nicht vollständig sichern können. Alleinstehende erhalten derzeit 432 Euro Regelsatz im Monat. Der Gesetzgeber hat ein Sozialschutzpaket beschlossen, das einen einfacheren Zungang zur Grundsicherung (Arbeitslosengel II) auch für Freiberufler, Solo-Selbständige, Kleinunternehmer oder Kurzarbeitnehmer ermöglicht, deren verringertes Einkommen nicht den Lebensunterhalt sichert.

Alle weiteren Infos zur Grundsicherung, aktuelle Entwicklungen sowie erforderliche Anträge unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung.

Ab sofort ist eine Sonderhotline unter 0800 - 4 5555 23 für Selbstständige, Freiberufler und andere Betroffene geschaltet.

Verdienstausfallentschädigung

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Selbstständige, Freiberufler und erwerbstätig Sorgeberechtigte (Eltern, Pflegeeltern) haben unter bestimmten Voraussetzungen nach dem § 56 Infektionsschutzgesetz Anspruch auf die Entschädigung von Verdienstausfällen.

Dabei wird zwischen folgenden Verdienstausfällen unterschieden:

1. Wurde durch das örtliche Gesundheitsamt ein Tätigkeitsverbot oder eine Quarantäne ausgesprochen, wodurch einem ein Verdienstausfall entsteht, kann eine Entschädigung beantragt werden.

2. Ab sofort können auch Eltern von zu betreuenden Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder wegen einer bestehenden Behinderung auf Hilfe angewiesen sind, bei fehlender zumutbarer Betreuungsmöglichkeit und wenn sie durch die Schul- und Kitaschließungen einen Verdienstausfall erlitten haben, eine Entschädigung beantragen.

Die Antragsstellung muss beim Zweckverband Gesundheitsamt Uelzen - Lüchow-Dannenberg erfolgen.

Weitere Details, die Antragsunterlagen sowie ein erläuterndes Merkblatt finden Sie auf der Website des Landkreises Uelzen.

 

Weitere Informationsgeber und Initiativen

Aktuelle Entwicklungen, neue Informationen, wichtige Hinweise zu finanzielle Hilfen, Hotlines und FAQs zu verschiedenen Themenbereichen finden Sie unter den folgenden Links.

Darunter ebenfalls einige Inititativen aus den Städten und Gemeinden des Landkreises Uelzen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft. Viele Händler, Geschäfte und Restraurants sind mit ihren Angeboten weiterhin für die Region da - kaufen Sie daher REGIONAL!

 

Aktuelle Meldungen

Hier finden Sie eine Übersicht über unternehmensrelevante Meldungen und aktuelle Entwicklungen.

Neue Förderung zur Digitalisierung des Handels

18.01.2021 - Website, Onlineshop, Social-Media-Kampagnen: Wenn Einzelhändler sich digital wettbewerbsfähig aufstellen wollen, können sie dabei ab sofort geförderte Beratungsdienstleistungen in Anspruch nehmen.
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Soforthilfe für die Reisebusbranche

13.01.2021 - Die Billigkeitsrichtlinie zur Unterstützung der Reisebusunternehmen wird fortgesetzt. Gewährt werden Ausgleichszahlungen für Vorhaltekosten von eingesetzten Kraftomnibusse. Antragsfrist: 15. März 2021
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Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

13.01.2021 - Der Bund gewährt Fördermittel für die Schaffung bzw. den Erhalt von Ausbildungsplätzen sowie die Übernahme von Azubis. Das Programm wurde noch einmal weiterentwickelt bzw. ausgeweitet.
weiterlesen

Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen

13.01.2021 - Das Land Niedersachsen hat ein weiteres Corona-Sonderprogramm aufgelegt, um die durch die COVID-19-Pandemie entstandenen Auswirkungen auf die Kulturszene zu kompensieren und diese zu vitalisieren. Antragsfristen: 01. und 28. Februar 2021
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