Erst abstimmen, dann bauen!

Bevor die beauftragten Baufirmen mit den Baumaßnahmen und insbesondere den Tiefbauarbeiten auf Ihrem Grundstück loslegen können, ist es üblich und vorgegeben, dass sie sich von Ihnen als Eigentümer oder Verwalter ein Verlegekonzept inklusive einer Skizze freizeichnen lassen müssen.

Weisen Sie die Baufirma bitte explizit im Gespräch auf Hindernisse oder bereits existierende Leitungen auf Ihrem Grundstück hin, denn Sie kennen sich dort am besten aus.

Anschließend sollte die Baufirma eine Skizze auf dem Verlegeprotokoll anfertigen, auf der genau eingezeichnet wird, wie die Kabeltrasse über das Grundstück bis zum Gebäude geführt, an welcher Stelle die Hauseinführung am Gebäude erstellt und wo der Glasfaseranschlusspunkt (Gf-AP) im Gebäude gesetzt werden soll.

Fehlt die Skizze bei der Unterschrift, besteht im Zweifel kein schriftlicher Nachweis über wichtige Aspekte, auf die Sie die Baufirma in der Vorbesprechung hingewiesen haben. Bitte achten Sie daher darauf, dass Sie das Verlegkonzept nicht ohne Skizze freizeichnen. Seitens des Landkreises ist es ausdrücklich nicht erwünscht, dass die Baufirmen Ihnen das Verlegekonzept blanko zur Unterschrift vorlegen und eine Skizze im Nachgang angefertigt wird, damit möglichst schnell mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Grundsätzlich ist das Verlegekonzept zweimal vom jeweiligen Eigentümer oder Verwalter zu unterschreiben.

1. Unterschrift: Dient zur Freigabe vor den Baumaßnahmen für den Kabelweg, die Hauseinführung sowie den Installationsort des Glasfaseranschlusspunktes.

2. Unterschrift: Dient zur Abnahme nach allen Baumaßnahmen, die zur Erstellung des Glasfaseranschlusses notwendig sind sowie der wiederhergestellten Oberflächen.

Hinweis! Sollten Ihrerseits Einwände nach der Wiederherstellung bestehen, weisen Sie bitte die Baufirmen darauf hin und fordern Sie sie zur Nachbesserung auf. Unterschreiben Sie das Protokoll nicht oder nur vorbehaltlich, indem Sie unbedingt die noch ausstehenden Nacharbeiten schriftlich auf dem Verlegekonzept festhalten.

Wie ein Verlegekonzept aufgebaut ist, sehen Sie in diesem Beispiel: Verlegekonzept für einen Hausanschluss

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