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Markterkundungsverfahren für Mobilfunk

03.03.2022 - Im Landkreis Uelzen gibt es einige sogenannte „weiße Mobilfunk-Flecken“. Das sind Gebiete in denen keine Mobilfunkversorgung mit mindestens 4G (LTE) vorliegt und die unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig sind. Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) arbeitet deutschlandweit im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) an der Schließung dieser Lücken. Parallel bemüht sich der Landkreis Uelzen um eine landkreisweite Schließung dieser Funklöcher. Voraussetzung für geförderte Maßnahmen sind immer Markterkundungsverfahren, die aufzeigen, ob innerhalb der nächsten drei Jahre ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch einen Netzbetreiber geplant ist. Abgeschlossen sind im Landkreis Uelzen mittlerweile zwei Markterkundungsverfahren für die Gebiete Altenmedingen/Himbergen sowie Eimke/Gerdau/Suderburg. Zudem wird von der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) zurzeit auch ein Markterkundungsverfahren für das Gebiet Hanstedt/Bienenbüttel/Ebstorf/ Wriedel durchgeführt. Für alle darüber hinaus gehenden Gebiete, hat der Landkreis Uelzen eine Markterkundung durchgeführt. Im Ergebnis konnten damit nun alle Gebiete identifiziert werden, die derzeit nicht versorgt werden und in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau nicht erfolgen wird. Weitere Schritte für die Vorbereitung eines Förderantrags sind zunächst die Priorisierung der Gebiete sowie eine Interessensbekundung für den Betrieb eines geförderten Mobilfunkmastes durch mindestens einen Netzbetreiber. Ansprechpartnerin im Bereich Digitale Infrastruktur für den Mobilfunk beim Landkreis Uelzen ist Sandra Suck (s.suck@landkreis-uelzen.de; 0581 82-8016).

 
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