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Glasfasernetz: Wichtige Hinweise zum Verlegekonzept

19.10.2021 - Um zügig mit den Bauarbeiten auf den Privatgrundstücken der Kundinnen und Kunden beginnen zu können, nehmen die bauausführenden Firmen direkt vor Ort mit den Anwohnern Kontakt auf. Aufgrund der eher knappen personellen Ressourcen gestaltet sich eine mehrwöchige Vorankündigung meist schwierig. Sobald die Baukolonnen vor Ort sind, versuchen sie daher direkt mit den Anwohnern Termine sowie das Verlegekonzept abzustimmen. Unterstützend sind dazu bei Bedarf Dolmetscherinnen und Dolmetscher für die Baufirmen im Einsatz.

Wenn alles Notwendige abgestimmt ist und auf Kundenseite zeitlich nichts dagegenspricht, kann mit der Ausführung der Arbeiten sofort begonnen werden. Andernfalls wird ein Termin für die Arbeiten abgestimmt.

Bevor die Bauarbeiten für die Verlegung des Hausanschlusses auf dem Grundstück beginnen, sollte im Vorfeld jedoch immer ein Verlegekonzept zwischen dem Eigentümer und der Baukolonne abgestimmt und unterzeichnet werden.

Dort wird auch festgehalten, wie viele Wohneinheiten über den neuen Glasfaseranschluss versorgt werden sollen, denn über einen Hausanschluss können bei ausreichend installierten Glasfasern auch mehrere Wohnungen versorgt werden. Dazu müssen jedoch im Vorfeld ausreichend Glasfasern eingeplant werden. Um die ausreichende Bestückung Ihres Glasfaseranschlusses sicherzustellen, prüfe Sie dazu in Ihren Unterlagen bitte, was Sie bei Einreichung der Vertragsunterlagen in der Vorvermarktung auf der Grundstückseigentümererklärung (GEE) eingetragen haben und halten Sie die dort angegebenen Wohneinheiten auch im Verlegekonzept fest. 

Für den Fall, dass Anwohner in einem Mietverhältnis leben, sollten Mieter ihren Vermieter (Eigentümer) oder Verwalter des anzuschließenden Gebäudes informieren. In der Regel sollte das Verlegekonzept vom jeweiligen Eigentümer oder Verwalter unterschrieben werden. Möglich ist aber auch, dass in Abstimmung mit dem Vermieter, der Mieter als Anwohner vor Ort, die Abstimmung mit der Baufirma durchführt. In diesem Fall sollten sich Mieter und Vermieter im Vorfeld dazu rechtzeig abstimmen. Lassen Sie sich als Mieter von Ihrem Vermieter entsprechend instruieren und zeigen, wo der Glasfaseranschluss im Gebäude gesetzt werden soll. Fragen Sie auch nach Besonderheiten, die auf dem Grundstück bei der Leitungslegung zu beachten sind, wie beispielsweise Fremd- oder Beregnungsleitungen.

Falls der Eigentümer die Abstimmung mit der Baufirma selbst durchführen möchte, teilen Sie dies als Mieter der Baukolonne vor Ort mit und bitten Ihren Eigentümer sich schnellstmöglich an die Glasfaser-Servicehotline unter 0581 82-8000 zu wenden, sodass von dort eine entsprechende Kontaktaufnahme seitens der Baufirma in die Wege geleitet werden kann.

Werden die Anwohner vor Ort nicht direkt angetroffen, hinterlässt die Baufirma oder der Monteur eine Nachricht mit Telefonnummer und Bitte, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Falls Kundinnen und Kunden unter der Rufnummer den direkten Ansprechpartner der Baufirma nicht erreichen, können sie sich ebenfalls an die Glasfaser-Servicehotline wenden.

Weitere Informationen und hilfreiche Hinweise finden Sie hier >>>Verlegekonzepte richtig abstimmen

 
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