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Einschränkung durch Corona

30.10.2020 - Laut Auflistung des Robert-Koch-Instituts gilt gesamt Polen seit dem 24. Oktober wieder als Risikogebiet. Demnach kann es durch die geltenden Einreisebeschränkungen und verzögernden Quarantänemaßnahmen, die speziell wieder polnische Mitarbeiter der Tiefbaufirmen treffen, zu Auswirkungen und zeitlichen Verzögerungen in der geplanten weiteren Bauausführung kommen.

Hintergrund ist, dass Mitarbeiter nach einer Arbeitsphase in der Regel von zwei Wochen zunächst wieder nach Polen reisen, um beispielsweise ihre Familien zu besuchen. Bei Wiedereinreise nach Deutschland müssen Corona-bedingt geltende Bestimmungen wie Quarantänemaßnahmen und Testungen eingehalten werden, was eine zeitliche Verzögerung mit sich ziehen und eine sofortige Bauaufnahme nach Wiederkehr in den Landkreis Uelzen verhindern kann. Einige Baukolonnen bleiben freiwillig hier und verzichten zeitweise auf einen Aufenthalt in Polen. Jedoch kann dies nicht grundsätzlich von den Mitarbeitern abverlangt werden.

Durch weniger und fehlende Baukolonnen kann der Landkreis Uelzen derzeit nicht ausschließen, dass es in einigen Bereichen in den kommenden Wochen zu Unterbrechungen der Bauaktivität kommen kann.

Abzuwarten bleibt auch, was die Bundesregierung sowie das Land Niedersachsen angesichts der steigenden Corona-Zahlen in Deutschland an weiteren Maßnahmen beschließt, die sich eventuell ebenfalls auswirken könnten.

 
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