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Zwischenbilanz zum Ausbaustand

30.07.2020 - Im vergangenen Halbjahr ist der Glasfaserausbau trotz Corona-Pandemie ohne Baustopp weiter fortgeschritten und immer mehr Kunden können insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten das bereits fertige schnelle Teilnetz nutzen.

Nach aktuellem Stand haben die Baufirmen von den zu bauenden 1.400 Kilometern Tiefbau eine Länge von rund 800 Kilometern zurückgelegt. Dabei wurden 1.800 Kilometer Glasfaserkabel in die Mikrorohre eingeblasen und im Erdreich verlegt.

Mittlerweile befinden sich 17 Hauptverteilerstationen (sog. PoPs) von insgesamt 20 im aktiven Ausbau. Davon sind aktuell 12 PoPs an das Netz angeschlossen und versorgen bereits aktiv betriebsbereite Kundenanschlüsse. In der aktualisierten Ausbaukarte ist der Ausbaustatus der verschiedenen PoP-Bereiche wie folgt verzeichnet:

PoP-Karte Landkreis Uelzen

PoP-Bereich grün = Bereich ist fertiggestellt und Kunden angeschlossen
PoP-Bereich blau = Bereich in Betrieb und teilweise Kunden angeschlossen
PoP-Bereich orange = Bereich im Ausbau befindlich
PoP-Bereich weiß = Unterversorgter noch auszubauender Bereich

Insgesamt werden im Zuge der Erschließung der unterversorgten Bereiche im Landkreis Uelzen ca. 12.000 Glasfaserhausanschlüsse hergestellt. Bereits 6.100 Anschlüsse sind tiefbautechnisch fertiggestellt, wovon ca. 4.500 betriebsbereit sind. Bei den davon übrigen ca. 1.600 Anschlüssen sind alle notwendigen Tiefbauarbeiten abgeschlossen, es stehen dort jedoch zum Teil noch die Kabel- oder Montage- sowie Messarbeiten aus.

Erst nach erfolgreicher Abschlussmessung und der dokumentierten Übergabe durch die Baufirmen sind die Anschlüsse betriebsbereit und können durch die LüneCom in Abstimmung mit den Kunden zur Freischaltung terminiert werden. Dazu wird sich die LüneCom jeweils mit den entsprechenden Kunden automatisch und direkt in Verbindung setzen.

Nach der Übergabe betriebsfertiger Anschlüsse durch den Landkreis an die LüneCom kann es bis zu drei Monate dauern, bevor der Anschluss aktiv genutzt werden kann. Dabei spielt nicht nur die Anzahl der übergebenen Anschlüsse eine Rolle, sondern auch die notwendige Bearbeitungszeit und letztendlich auch die Erreichbarkeit, bzw. die Zeitdauer bis zur erfolgreichen Kontaktaufnahme und Abstimmung mit den Kunden.

Bis Mitte 2022 werden die beauftragten Tiefbauunternehmen im Kreisgebiet voraussichtlich unterwegs sein, um die Arbeiten zur Errichtung des Glasfasernetzes abzuschließen. Damit liegen die Arbeiten im Rahmen des mit den Baufirmen abgestimmten aktuellen Zeitplanes.

 
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