Mobilfunk-Strategie

Der Landkreis Uelzen hat sich in seiner „Gesamtstrategie für die digitale Entwicklung im Landkreis Uelzen“ das Ziel gesetzt, die kommunikativen Netze auszubauen, um die Erreichbarkeit von Haushalten und Betrieben zu verbessern. Dabei geht es zum einen um die kabelgebundene Infrastruktur: der Glasfaserausbau des Landkreises Uelzen bringt mit FTTB (Fibre to the Building) den Glasfaseranschluss bis ins Gebäude. Daneben werden jedoch auch das mobile Netz und die damit verbundenen Möglichkeiten auf dem Smartphone oder Tablet, im privaten als auch beruflichen Umfeld immer wichtiger. Ein leistungsfähiges, stabiles und flächendeckend verfügbares Mobilfunknetz ist nicht nur ein wichtiger Faktor bei der Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse in einer ländlichen Region. Gleichzeitig stellen die Mobilfunkversorgung und der Ausbau eines 5G-Mobilfunknetzes einen zukunftsorientierten Standortfaktor für Unternehmen dar. Der Landkreis Uelzen hat sich daher das Ziel gesetzt, den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur voranzubringen und aktiv zu begleiten.

Ausbau der Infrastruktur

Der Landkreis Uelzen weist unterversorgte Gebiete auf, in denen kein Mobilfunkunternehmen eine Versorgung anbietet. Ein zukunftsfähiges Mobilfunknetz im Landkreis Uelzen macht den Ausbau der bestehenden Mobilfunkinfrastruktur notwendig. Mit der Erweiterung von Mobilfunktürmen und dem Neubau von Masten, können Versorgungslücken geschlossen und zudem der weiter ansteigende Datentransfer gewährleistet werden.

Aktuelleste Meldungen

Mobilfunkausbau im Landkreis Uelzen

Der Landkreis Uelzen ist dran am Thema Mobilfunk und arbeitet konsequent an der Verbesserung der Mobilfunkversorgung im gesamten Kreisgebiet. Dazu ist er regelmäßig im Austausch mit verschiedenen Akteuren, um den Mobilfunkausbau in den bislang unterversorgten Gebieten weiter voranzutreiben. Im ersten Quartal fanden weitere Standortbegehungen statt, dazu hier mehr…
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Förderung für Funkmast in Dreilingen

Mitte April wurde im Landkreis Uelzen der Fördermittelbescheid für den ersten geförderten Mobilfunkmast in Niedersachsen übergeben. Der Funkmast soll in der Gemeinde Eimke im Ortsteil Dreilingen errichtet werden. Alle Hintergründe lesen Sie hier…
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Mobilfunk: Eine bessere Versorgung für Dreilingen!

Anfang Mai fand in der Gemeinde Eimke im Landkreis Uelzen eine Vor-Ortbegehung mit dem Gemeindebürgermeister, Vertretern der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) und des Landkreises Uelzen statt. Nähere Hintergründe erfahren Sie hier…
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31.05.2022 - 5G in der Landwirtschaft: Projekttreffen auf der "Future Farm" in Suderburg

Gemeinschaftsprojekt soll laut Landrat Dr. Heiko Blume einen großen Beitrag in Sachen Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Daseinsvorsorge leisten.
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Mobilfunkstandort: Gesucht – und gefunden!

Noch zum Jahresende 2021 fand in der Gemeinde Altenmedingen im Landkreis Uelzen eine Vor-Ortbegehung von Vertretern der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG), des Landkreises Uelzen und der Niedersächsischen Landesforsten statt. Nähere Hintergründe erfahren Sie hier…
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29.12.2021 - 5G-Innovationsprogramm: Landkreis Uelzen erhält Zuschlag

Der Landkreis Uelzen hat die Zusage zur Umsetzungsförderung für das Projekt „5G in der Landwirtschaft“ erhalten. Ziel des Vorhabens ist es, auf Versuchsflächen zu erproben, wie die Bewässerung durch den Einsatz von 5G hinsichtlich Bewässerungsmenge und -zeitpunkt optimiert werden kann. Weitere Details lesen Sie hier…
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FAQ - Häufige Fragen

Wirkt sich die räumliche Nähe zu einem Mobilfunkmast auf die Gesundheit aus?

Teile der Mobilfunkstrahlung werden als Energie vom menschlichen Körper umgewandelt. Die Wärmewirkung ist die einzige nachgewiesene Wirkung von Mobilfunkstrahlung unter den in Deutschland geltenden Grenzwerten. Nutzt man ein Mobiltelefon, ist man wesentlich stärker elektromagnetischen Feldern ausgesetzt als durch eine benachbarte Mobilfunkanlage. Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, dass die Strahlung einer Mobilfunkanlage die Gesundheit beeinträchtigt. (BfS: Strahlenschutz konkret).

Kann ich an Krebs erkranken, weil ich mit dem Handy telefoniere?

Laut Bundesamt für Strahlenschutz gibt es bisher keinen Nachweis, dass die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks beim Menschen Krebs auslösen. Bisher veröffentlichte Studien erlauben aber derzeit noch keine abschließende Aussage bei Vielnutzern wegen der bislang vergleichsweise kurzen Nutzungsdauer zum Krebsrisiko von mehr als 15 Jahren. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät daher, das Mobiltelefon mit Bedacht zu nutzen (BfS: Strahlenschutz konkret).

Was ist der SAR-Wert?

Hochfrequente Felder wie beim Mobilfunk haben eine einzige nachgewiesene Wirkung auf den Menschen: Der Körper nimmt einen Teil der Energie auf. Bei diesem Vorgang entsteht Wärme. Wie groß die Menge an aufgenommener Energie ist, gibt die Spezifische Absorptionsrate (SAR) an. Je geringer der SAR-Wert, desto weniger wird das Gewebe durch die Strahlung erwärmt. Die Verteilung der Energieabsorption im Körper hängt unter anderem von der Frequenz ab. Je höher sie ist, umso geringer ist die Eindringtiefe in den Organismus und die absorbierte Energie beschränkt sich stärker auf die Körperoberfläche. (BMDV: Deutschland spricht über 5G)

Ist es schädlich, wenn ich neben dem Handy schlafe?

Viele Menschen nutzen als eine der zahlreichen Funktionen ihres Handys die Weckfunktion. Liegt das Handy im Standby-Modus auf dem Nachttisch, nimmt es jedoch nur selten und ganz kurz Kontakt zur Mobilfunkanlage auf. Die von ihm ausgehende Strahlung ist somit laut Bundesamt für Strahlenschutz vernachlässigbar. (BfS: Strahlenschutz konkret).

Schadet 5G meiner Gesundheit mehr als die anderen Übertragungsverfahren, weil viel höhere Frequenzen genutzt werden?

Mobilfunk der 5 Generation (5G) nutzt aktuelle Frequenzen unter 4GHz, die bereits gut erforscht sind. Für Frequenzen oberhalb 20 GHz, die für lokale Nutzungen vorgesehen sind, liegen noch nicht so viele Daten vor. Darum wird weiter geforscht. Anhand der aktuellen Datenlage kommt das Bundesamt für Strahlenschutz zu dem Schluss, dass bei Einhaltung der Grenzwerte keine wissenschaftlich gesicherten Belege für gesundheitsschädigende Effekte durch Mobilfunk inklusive 5G ist. (BfS: Strahlenschutz konkret).

Projektförderung

Unterstützung des personellen Einsatzes erfolgt durch den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.