Staatssekretär für Digitalisierung zu Gast im "Pilotlandkreis" Uelzen (12.02.2018)

Angesichts stark zunehmender Digitalisierungsprozesse, die mittlerweile immer mehr Bereiche sowohl des beruflichen als auch des privaten Alltagslebens betreffen, haben sich Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume und Stefan Muhle, zuständiger Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, im Uelzener Kreishaus zu einem intensiven Meinungsaustausch getroffen.

Muhle, der die Beschleunigung digitaler Prozesse und den flächendeckenden Breitbandausbau in Niedersachsen vorantreiben soll, war einer entsprechenden Einladung Blumes gefolgt – insbesondere auch vor dem Hintergrund des derzeit im Bau befindlichen Glasfasernetzes des Landkreises Uelzen in den gesetzlich als unterversorgt geltenden Gebieten, den so genannten „weißen Flecken“.

Der Staatssekretär zeigte sich von dem Projekt unter verschiedenen Aspekten beeindruckt: vom Ausmaß des Projekts – Versorgung ausnahmslos aller Haushalte in den weißen Flecken, soweit diese einen Vorvertrag schließen, dem zügigen Projektfortschritt und ebenso der Tatsache, dass die Städte und Gemeinden sich an der Finanzierung nicht beteiligen. „Der  Landkreis Uelzen ist beim Thema Breitbandausbau für das Land Niedersachsen und darüber hinaus Pilotlandkreis“, betonte der Staatssekretär.

Landrat Blume lenkte den Blick auch auf einen möglichen künftigen Glasfaserausbau in den derzeit als „schwarze Flecken“ definierten Gebieten: „Ich halte es für dringend erforderlich, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen künftigen Erfordernissen – und dementsprechend den Wünschen großer Teile der Bevölkerung und ebenso vieler Unternehmen – angepasst werden und der Landkreis künftig auch dort Glasfaser verlegen darf, wo bereits heute mindestens 30 Mbit pro Sekunde verfügbar sind. Insofern verstehe er den Unmut der Bürgerinnen und Bürger in den „schwarzen Flecken“, so Blume. „Der Nachbar ein Haus weiter bekommt den Glasfaseranschluss, man selbst nicht – natürlich liegt hier eine Ungleichbehandlung vor“, fand der Landrat deutliche Worte.

Und Muhle konstatierte: „In der Tat sind Ihnen in dieser Hinsicht aktuell rechtlich die Hände gebunden. Der Landkreis darf entsprechend den derzeit geltenden gesetzlichen Vorgaben nur die „weißen Flecken“ versorgen.“ Gleichzeitig versicherte er, sein Ministerium werde dieses Thema besonders in den Blick nehmen und das Thema beim Bund, der vorrangig den Rahmen setzt, platzieren. Eine bessere Versorgung der „schwarzen Flecken“ erfordere Einsatz auf allen Ebenen, sodass es zu einer Kehrtwende in Berlin und Brüssel komme, betonte der Staatssekretär. Der flächendeckende Breitbandausbau stelle alle Beteiligten noch immer vor immense Herausforderungen. Niedersachsen strebe bis 2025 an, dass landesweit alle Gebäude mit Glasfaser bis zum Gebäude angeschlossen seien, so dass mindestens ein Gigabit pro Sekunde verfügbar sei.

Auch das Thema Kosten sprach Blume gegenüber dem Staatssekretär an: „Für Landkreise, die den Breitbandausbau wie wir vorantreiben, stellt ein solches Vorhaben eine enorme finanzielle Belastung dar, die zum Teil durch weitere Kostensteigerungen noch verstärkt wird. Daher wäre eine Erhöhung der Zuschüsse gerade im Hinblick auf zukünftige Glasfaserprojekte ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Highspeed-Niedersachsen.“

Gesprächsthema war auch die Frage, wie im Landkreis für verschiedene Lebensbereiche weitere digitale Anwendungen und Dienstleistungen implementiert werden. „Wir suchen einen Koordinator für Digitalisierung, der nicht nur in der Kreisverwaltung, sondern zum Beispiel auch für die Bereiche Handel, Dienstleistungen, Gesundheit, Bildung sowie Mobilität als Ansprechpartner aktivierend und beratend zur Verfügung steht“, so Blume. Das entstehende digitale Spektrum werde auch den mobilen Datenverkehr in den kommenden Jahren um ein Vielfaches steigern. Damit stehe mittelfristig eine weitere große Herausforderung vor der Tür – der Ausbau des Mobilfunkstandards 5G, dessen Frequenzen durch den Bund im Jahr 2019 versteigert würden.

 

 

 

Glasfasernetz Landkreis Uelzen: Endergebnis der dritten Vorvermarktungsphase (10.01.2018)

Bis zum endgültigen Stichtag am 31. Dezember 2017 haben noch weitere Bürgerinnen und Bürger dieser unterversorgten Gebiete Verträge für schnelles Internet mit der LüneCom abgeschlossen, sodass nach endgültiger Zählung für Cluster 6 (Bad Bodenteich, Lüder, Soltendieck) 1.078 Vorverträge eingereicht wurden und damit eine Quote von 71,2 Prozent erzielt wurde.
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Glasfasernetz: Cluster 6, Cluster 7 und Cluster 8 erreichen 60 Prozent (22.12.2017)

Bereits vor den Weihnachtsfeiertagen und dem Ablauf der endgültigen Frist am 31.12.2017 haben sich die Bürgerinnen und Bürger aus den Ausbaugebieten, sprich den Clustern 6 (Bad Bodenteich, Lüder, Soltendieck), 7 (Oetzen, Rätzlingen und Suhlendorf) und 8 (Suderburg) den Wunsch, die erforderlichen 60 Prozent der Vorvermarktungsquote zu erreichen, vorzeitig erfüllt. Damit ist der Ausbau dieser weiteren drei Gebiete sicher.
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Glasfasernetz: Neues öffentliches Bautagebuch begleitet Baumaßnahmen (20.12.2017)

Im November 2017 starteten weitere Ausbaumaßnahmen für das kreisweite Highspeed-Glasfasernetz in den Clustern 1 (Gemeinde Bienenbüttel) und Cluster 4 (Gemeinde Wrestedt). Für die anderen Cluster, deren Ausbau dank erreichter Vorvermarktungsquote von 60 Prozent sicher ist, sind für Anfang des neuen Jahres die nächsten Baustarts geplant. Ab 15.12.2017 veröffentlicht der Landkreis ein öffentliches Bautagebuch.
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Glasfaser: Landkreis wird auch Ausbau "schwarzer Flecken" in den Blick nehmen (14.11.2017)

Auf EU- und Bundesebene würde zumindest bereits signalisiert, dass die „Aufgreifschwelle“ von 30 Mbit/s auf mindestens 100 Mbit/s in wenigen Jahren erhöht wird. Vor diesem Hintergrund habe der Kreisausschuss die Verwaltung beauftragt, sich nach Abschluss des Projekts in den weißen Flecken auch mit dem weiteren Vorgehen in den schwarzen Gebieten zu beschäftigen, sobald dies bezüglich der Aufhebung der Aufgreifschwelle rechtlich möglich sein wird.
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Glasfasernetz: Projekt-Controlling soll größtmögliche Transparenz gewährleisten (29.11.2017)

Aufgrund des sich inzwischen entwickelten Ausmaßes des Projektes bzw. dessen Komplexität, zu der ganz wesentlich auch alle bisher erfolgreich durchgeführten Vorvermarktungsphasen beigetragen haben, hat sich die Kreisverwaltung gemeinsam mit der Kreispolitik entschlossen, ein Projekt-Controlling zu entwickeln und einzuführen.
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Glasfasernetz Landkreis Uelzen - Ergebnis der zweiten Vorvermarktungsphase (04.10.2017)

Cluster 3, Cluster 4 und Cluster 5 erreichen 60 Prozent. Aufgrund dieses zweiten Zwischenergebnisses geht der Landkreis davon aus, dass der Baubeginn für das Glasfasernetz in den drei Clustern voraussichtlich im Herbst 2017 stattfindet.
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Glasfasernetz: „Erster Spatenstich“ als symbolischer Auftakt der Tiefbauarbeiten (13.09.2017)

Mit dem heute am 13.09.2017 erfolgten offiziellen „Ersten Spatenstich“ hat Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume den Startschuss für die Bauarbeiten zur Verlegung des geplanten kreisweiten Glasfasernetzes gegeben.
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Glasfasernetz: Cluster 1 und Cluster 2 erreichen 60 Prozent

Die für das geplante Glasfasernetz im Landkreis Uelzen geforderte Vorvermarktungsquote von 60 Prozent ist nach Ablauf der Frist am 30. Juni im Cluster 1 (Bienenbüttel) mit 67,2 Prozent erreicht worden, im Cluster 2 (Bad Bevensen sowie die Gemeinden Barum, Emmendorf, Jelmstorf, Natendorf) wurde die geforderte Vorvermarktungsquote mit 60,2 Prozent ebenfalls erreicht.
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Entdecker-Bus fährt auch 2017

Dass der Entdecker-Bus 2017 in seine elfte Runde gehen wird, ist eine gute Nachricht für Hotels, Pensionen und Tagesausflugsziele. Eine möglichst frühzeitige Bewerbung dieser besonderen Dienstleistung in den Medien ist genauso wertvoll wie die Information von Urlaubern, die überlegen, nächstes Jahr wieder in den Landkreis zu reisen.
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Regionaler Innovationstag (Lüneburg) – Digitalisierung der Wirtschaft

Digitalisierung gilt als der Megatrend, der die Wirtschaft grundlegend verändern wird. Smart Devices, User-Interfaces, eHealth, Industrie 4.0 – auch Uelzener Unternehmen müssen sich diesem Thema widmen, so Marlis Kämpfer von der Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv.
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Das „Prognos-Institut“ aus der Schweiz hat für das Handelsblatt wie auch in den vergangenen Jahren einen Zukunftsatlas erstellt, der die 402 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland hinsichtlich ihrer Zukunftschancen und -risiken vergleicht und bewertet. Anhand von ca. 30 Indikatoren wurde ein Ranking der Landkreise zu Demografie, Wohlstand und sozialer Lage, Arbeitsmarkt sowie Wettbewerb und Innovation erstellt.
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Wie viel Internet braucht die Uelzener Wirtschaft?

Die Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv unterstützt die IHK-Umfrage zum schnellen Internet. Unternehmer, Freiberufler, Handwerker sind aufgerufen, Fragen zu beantworten wie: Wo gibt es welche Internetgeschwindigkeit? Welche Zugangsgeschwindigkeit ist gewünscht? Wie viel darf es kosten?
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Schnelleres Internet für den Landkreis Uelzen!

Exakt 12.441.282 Euro wird der Landkreis Uelzen als Zuschuss für den Bau eines Glasfasernetzes vom Bund erhalten. Einen entsprechenden vorläufigen Bewilligungsbescheid übergab Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt 28. April 2016 an Landrat Dr. Heiko Blume.
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Wichtige Weichenstellung für Glasfasernetz des Landkreises Uelzen

Am 28.10.2015 fand ein weiterer wichtiger Meilenstein für schnelles Internet im Landkreis Uelzen statt. Die Vertreter der Gemeinden und Samtgemeinden unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis. Diese ist notwendige Grundlage für die Finanzierung des Projekts. Sie stellt sicher, dass der Landkreis die Errichtung des Glasfasernetzes alleine finanziert und die Gemeinden keine eigenen Maßnahmen ergreifen sowie den Landkreis bei de...
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"LüneCom" wird Pächter des geplanten kreisweiten Glasfasernetzes

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Der Landkreis Uelzen und das Unternehmen „LüneCom Kommunikationslösungen GmbH“ aus Lüneburg gehen künftig im Rahmen einer strategischen Partnerschaft gemeinsam dem Ziel entgegen, schnelles Internet durch eine flächendeckende Glasfaserversorgung der bisher unterversorgten Gebiete des Landkreises zu ermöglichen.
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